Spiegel spet kritično o Janši

V današnji številki uglednega nemškega časopisa Der Spiegel najdemo kar dve strani dolg članek, v katerem novinarka Marion Kraske Slovenijio sicer opisuje kot zglednega učenca Evrope, ki je že v socialističnih časih zavidiljivo gospodarstvo po samostojnosti uspešno ingegrirala v evropsko okolje, vendar pa ne pozabi omeniti sindikalnih protestov, visoke inflacije in Janševe rošade po medijih:

Zgaga sitzt mit dicker Wollmütze und wattierter Jacke vor seinem Stammlokalim Zentrum Ljubljanas. Er erzählt, wie er in der Zeitung „Večer“ jahrelang über die Aktivitäten der Geheimdienste und deren Skandale schrieb. Doch im vergangenen Jahr seien regierungskritische Passagen immer wieder aus seinen Texten entfernt worden, schließlich wurde er mit anderen, weniger heiklen Themen betraut. Investigativer Journalismus sei für ihn fast nicht mehr möglich, sagt er: „Man hat mich kaltgestellt.“

O Janševi reakciji na peticijo 571 novinarjev:

Während der Regierungschef von einer inszenierten Kampagne der Opposition spricht und den aufmüpfigen Journalisten Landesverrat vorwirft, halten viele den Protest für berechtigt.

O Janševevem stilu vladanja:

Kritiker halten Janez Janša, 49, für das eigentliche Problem. Der frühere Journalist, der sich in den achtziger Jahren in der kommunistischen Jugend engagierte und nach der Wende zum autoritär agierenden Konservativen wurde, habe nur ein einziges Ziel, meint die angesehene slowenische Philosophin Spomenka Hribar: „alles dem Staat unterzuordnen“. Viele Slowenen erhofften sich deswegen von der EU-Ratspräsidentschaft vor allem eines: einen Schub für „mehr Demokratie“.

Se nam obeta nova zaupnica?